Den richtigen Zeitpunkt zu wählen, gehört zu den ersten Entscheidungen bei der Planung eines Treks in Nepal. Der Himalaya lässt sich das ganze Jahr bereisen, doch jede Jahreszeit bringt ganz unterschiedliches Wetter, andere Aussichten und unterschiedlichen Andrang.
Herbst (Ende September bis November): die klassische Saison
Wenn die Monsunregen die Luft rein gewaschen haben, bietet der Herbst die klarsten Bergsichten des Jahres, stabiles Wetter und angenehme Temperaturen. Es ist außerdem Nepals Festzeit mit Dashain und Tihar. Die beliebten Routen wie Everest Base Camp und Annapurna Base Camp sind dann am vollsten, buchen Sie Flüge und Teehäuser also früh.
Frühling (März bis Mai): Blüten und wärmere Tage
Der Frühling ist die zweite große Trekking-Saison. Die Tage sind länger und wärmer, und die Rhododendronwälder unterhalb von 3.500 m leuchten rot, rosa und weiß. Im Mai kann sich in tieferen Lagen Dunst bilden, weiter oben bleiben die Aussichten jedoch spektakulär. Es ist auch die Everest-Besteigungssaison, in der das Basislager voller Expeditionszelte steht.
Winter (Dezember bis Februar): ruhige Wege
Winterhimmel ist oft kristallklar, und die Wege sind herrlich ruhig. In der Höhe sind die Nächte kalt, und einige hohe Pässe wie der Thorong La können nach starkem Schneefall gesperrt sein. Niedrigere Treks wie Poon Hill und Kulturtouren eignen sich zu dieser Jahreszeit hervorragend.
Monsun (Juni bis August): grüne Täler
Der Sommermonsun bringt in tieferen Lagen Regen, Wolken und Blutegel, und Flüge nach Lukla verspäten sich oft. Die Bergsicht kommt und geht, doch die Täler sind saftig grün und die Wege leer. Regenschattengebiete nördlich des Hauptkamms des Himalaya bleiben deutlich trockener.
Unser Rat
Wenn Sie die besten Chancen auf klare Sicht wünschen, wählen Sie Oktober–November oder April. Wenn Sie Ruhe bevorzugen, denken Sie an Anfang Dezember oder Ende Februar. Egal in welcher Jahreszeit: Sprechen Sie mit uns, und wir empfehlen Ihnen den passenden Trek für Ihre Reisedaten.


